Kakteen-Forum (Archiv)


Woll- und Schmierläuse:


Abgeschickt von Rüdiger B. am 13 April, 2000 um 18:46:

Antwort auf: Läuse von Andrea am 13 April, 2000 um 17:20
Einfach mal aus einem Link der Frontseite entnommen :

http://members.xoom.com/_XMCM/moniquep/cactus/schadlinge/schadlinge.html

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Ein häufiger Schädling, der meist 2 bis 3 mm lang wird. Die mehligweißen Wachsausscheidungen schützen die Wolläuse, die sich sehr langsam, aber sichtbar über die Pflanze bewegen. Nicht selten sitzen sie auch völlig regungslos in Scheitelnähe, an Neutrieben, unter Seitensprossen usw. Wolläuse befallen sowohl Kakteen als auch andere Sukkulenten und schädigen die Pflanzen durch ihre kontinuierliche Saugtätigkeit im Bereich zarter Zellpartien. Ihre Eier legen die Wolläuse in kleine, weiße, durch Wachsfäden geschützte Kokons ab. Auf den klebrigen Honigtau - Absonderungen - bei Ameisen sehr beliebt- können sich später Schwärzepilze (Rußtau-Pilze) ansiedeln. Die Kakteen sehen dann wie mit Holzkohlestaub überpudert aus.

Bekämpfung:

Mit den heutigen im Fachhandel erhältlichen Insektiziden ist eine Bekämpfung möglich, aber nicht immer sehr erfolgreich. Damit die Spritzbrühe durch die Wachsausscheidungen der Wolläuse dringt, sollte man ein haushaltsübliches Spülmittel - auf 10 1 etwa 5 ml - zusetzen. Sämtliche Pflanzenteile müssen gut benetzt werden. Die Spritzung ist nach zehn Tagen zu wiederholen, um nachträglich geschlüpfte Jungtiere ebenfalls zu vernichten. Achten Sie unbedingt auf Umweltverträglichkeit der Insektizide! Robustere Kakteen, wie Echinopsis, Opuntia, Ferocactus oder Echinocactus, können mit einem harten Wasserstrahl in acht- bis zehntägigem Abstand abgespritzt werden.

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Das Problem ist die Schutzschicht dieser Läuse, die von wässrigen Insektiziden kaum durchdrungen wird. Insektizide wie Lizetan-Spray sollten es schaffen, ich habe auch ganz gute Erfolge mit einem Bad in Rogor-Lösung erzielt.

:-)


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