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Re: Pereskiopsis-Probleme - Pilzkrankheit?


Abgeschickt von nikodemus19 am 01 November, 2005 um 22:32:

Antwort auf: Re: Pereskiopsis-Probleme - Pilzkrankheit? von werner am 01 November, 2005 um 20:54
Hallo,Werner!
Hmmm!Zu feucht kann ich nicht 100%ig ausschließen,da die Pflanzen von unten bewässert werden (Überschüssiges Wasser wird allerdings sofort entfernt)und dadurch nie alle Töpfe gleich feucht sind.
Gewässert werden die Pflanzen allerdings erst,wenn eigendlich alle Töpfe recht trocken und leicht sind,daher sind die Algen nur eine vereinzelte Ausnahme.
Mit dem Begriff "versauert" tue ich mich immer etwas schwer.Unser Gießwasser ist extrem kalkarm und sehr weich.Es hat einen EC-Wert von ca. 0.15 mS (!) und kann daher fast als "Nullwasser" bzw. "Osmosewasser" bezeichnet werden.Die verwendete Nährlösung hat einen Ph-Wert von ca. 5,8 bis 6,0 und einen EC-Wert von ca. 1,8 mS,was ich eigendlich für angemessen halte.
Ich habe heute alle Töpfe mit reichlich frischem,unangesäuertem Wasser (interessanterweise hat das Leitungswasser derzeit einen Ph-Wert von 7,8!) durchgespühlt (ca. 4-fache Menge)und im Drain-Wasser einen EC-Wert von 0,53 mS und einen Ph-Wert von 6,9 gemessen.Eigendlich keine erschreckenden Werte!
Mehr Wärme brauchen die Pflanzen sicher nicht.Das Neon-Regal,in dem sie stehen,hat ca. 26 - 30°C.
Dementsprechend kann theoretisch eigendlich nur ein Wurzelproblem bedingt durch zu viel Feuchtigkeit der Auslöser für eine Pilzinfektion der Wurzeln sein.Das wundert mich allerdings doch etwas sehr,da ich wie gesagt,mit dem Wässern eigendlich immer warte,bis das Substrat trocken ist,obwohl mir das eigendlich gar nicht so gefällt,weil dann meist schon die aus den Töpfen wachsenden Wurzelspitzen abgetrocknet bzw. vertrocknet sind.
Die Töpfe (175 ccm) brauchen ca. 3 bis 4 Tage zu vollständigen austrocknen,was eigendlich recht zügig ist.
Ob evt. eine Bewässerungsmatte in den Schalen hilft,die Bewässerungsintervallen verlängern zu können bzw. die Wurzelspitzen vor dem Austrocknen zu bewahren?
Eigendlich habe ich mit Pereskiopsis nie all zu große Probleme gehabt,allerdings ist die Bewässerung von unten nicht unbedingt optimal,was aufsteigende Nährsalze bzw. das Ausspülen von überschüssigen Salzen angeht.Insbesondere sehr kleine Töpfe sind da auf Dauer etwas problematisch.
Soviel erstmal zu meinen Kulturbedingungen und -Theorien...!
Beste Grüße!
Martin!



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